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JU Gauting gegen Wiedereinführung der Sperrstunde

Die Junge Union (JU) Gauting ist gegen eine Wiedereinführung der Sperrstunde in Bayern. "Feiernde Jugendliche und Erwachsene dürfen nicht in die Haftung für alkoholbedingte Verbrechen genommen werden. Die Ursachen sind sicher nicht in unseren Clubs oder Bars zu suchen", stellt JU-Vorsitzender Stephan Ebner fest. „Eine Verbotsdebatte ist hier sicherlich nicht zielführend. Die CSU ist nach den Erfahrungen mit dem Rauchverbot gut beraten, eine solche Diskussion zu vermeiden. Eine pauschale Regelung wegen dem Fehlverhalten einiger weniger einzuführen ergibt keinen Sinn. Weder das Problem von Alkohol am Steuer noch der exzessive Alkoholmissbrauch von Jugendlichen wird durch eine Sperrstunde gelöst.“ Vollkommen zu Recht wurde 2005 in Bayern die Sperrstunde durch eine Putzstunde von 5 bis 6 Uhr ersetzt. Nun haben die Kommunen das Recht bürgernahe Regelungen für Sperrstunden einzuführen. "Vielmehr ist es notwendig, dass Wirte und Diskothekenbetreiber darauf achten, dass schwer alkoholisierte Jugendliche nicht noch mehr Alkohol erhalten. Außerdem muss der Jugendschutz bei der Abgabe von Alkohol in Kneipen, Tankstellen und Supermärkten schärfer kontrolliert werden" ergänzt JU-Gemeinderat Maximilian Platzer. Die Wiedereinführung der Sperrstunde würde zu einer stärkeren Verlagerung von Feiern in den privaten Bereich führen. Dadurch wird das Problem nur in den privaten Raum abgeschoben und somit sogar noch schwerer zu kontrollieren, ohne dass jedoch die Ursachen beseitigt werden.

JU Gauting | Bei uns veröffentlicht am 03.11.2010


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